Vita
Normanno Locci
ART since 1972
Regala la tua assenza a chi non da valore alla tua presenza.
Oscar Wilde

Normanno Locci wurde 1944 in Florenz geboren, wo er das Studium der Malerei an der Accademia di Belle Arti absolvierte. Seine erste Einzelausstellung fand 1972 in Florenz statt – der Beginn einer langen künstlerischen Laufbahn, die ihn durch ganz Europa führen sollte. Seine Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Kollektivausstellungen gezeigt, er nahm an internationalen Symposien teil und leitete Malseminare in Deutschland, Italien und Österreich.
Loccis Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen in Italien, Frankreich, Belgien, Deutschland, den USA, Australien und Österreich. In Österreich zählen unter anderem das Stift Kremsmünster, das Priesterseminar St. Pölten, das Museum Bad Ischl, die Villa Seilern, die Linz AG, die Energie AG Oberösterreich, die Firma HIPP, das WIFI Linz sowie die Stadtgemeinden Salzburg, Bruck/Mur, Vöcklabruck, Gmunden, Leonding und Traun zu seinen Sammlern. 2015 erwarb die Kunstsammlung des Landes Oberösterreich ein Werk des Künstlers.
Als Erfinder der Bitumentechnik hat Locci ein Verfahren entwickelt, das seinen Bildern plastischen Charakter verleiht.
Locci engagierte sich intensiv im Aufbau internationaler Kunstnetzwerke. 1992 gründete er in Florenz den Verein für zeitgenössische Kunst Allegri Art, dessen Präsident er war und der sich rasch zum Treffpunkt italienischer und ausländischer Künstler:innen sowie zum Mittelpunkt des kulturellen Austausches entwickelte. 1996 rief er ebenfalls in Florenz den internationalen Kunstverein SAFIR ins Leben, der Künstler:innen aus Salzburg, Florenz und Regensburg verbindet. Darüber hinaus ist er Mitglied des internationalen Kunstvereins ART/Diagonal Wien sowie Gründungsmitglied des Vereins Ars Communicat.
Der Künstler lebt und arbeitet seit 1999 in Traun, Oberösterreich.


Kompositorische Schlichtheit und chromatische Substantialität kennzeichnen Normanno Loccis künstlerische Arbeit. Sein langer künstlerischer Werdegang führte ihn vom Figurativen über geometrische Formen zur konkreten Abstraktion. Mittels einer, in jahrzehntelanger Arbeit entwickelten Maltechnik, gelingt ihm die meisterhafte Wiedergabe von Gefühlen und Stimmungen in seinen Bildern. Er ist ein wahrer Meister der Farben und Formen. Mit wenigen Farben und reduzierten Formen erzielt er eine ungeheure künstlerische Aussagedichte, die seinen Bildern ihre Tiefe geben.
Er ist ein Maler der Gefühle. In seinen Bildern verarbeitet er Stimmungen, Seelenzustände und Erinnerungen, die er bewusst oder unbewusst wahrgenommen hat, um über das Selbst hinaus zu kommunizieren. Loccis Kompositionsmuster sind komplex und kontemplativ. In der abstrakten Malerei kann sich alles widerspiegeln. Aber nur dann, wenn die Formen und Farben eine Struktur besitzen. In seinen Bildern verbirgt sich eine inspiratorische Lebensenergie und diese ermöglicht eine profunde Kommunikation mit dem Betrachter.

